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Titel Braunbär

ÜBERSICHT BÄREN
Ursus arctos
 

Lebensraum: Trotz seines unzusammenhängenden Verbreitungsraums ist der Braunbär immer noch die am weitesten verbreitete Grossbärenart. Er lebt in isolierten Gebieten von Spanien bis Japan und in den nördlichen Rocky Mountains. Aufgrund der Vielfalt der Lebensräume sehen die Braunbären der einzelnen Region relativ unterschiedlich aus. An den Küsten Alaskas und der Halbinsel Kamtschatka leben riesige Vertreter dieser Art, in Südeuropa sind die Bären dagegen viel kleiner.
 
Karte Lebensraum
Körperbau:
Braunbär 1
Sehr kräftig wirkender Bär. Gewicht je nach Verbreitungsgebiet zwischen 100 und 800kg. Körpergrösse zwischen 180 und 300cm.
 
Unterarten: Es gibt 30 Unterarten, unter anderem die Grizzlybären und auch der Kodiakbär.
 
Farbe: Der Braunbär ist nicht immer braun, sondern variiert von schwarz nach rot bis gelbbraun, von dunkelgrau bis hin nach hellgrau.
 
Nahrung: Braunbären sind Allesfresser. Sie passen ihre Essgewohnheiten dem vorhandenen Angebot an (Pflanzen, Wurzeln, Beeren, Fleisch, Aas). Man findet gebietsweise Vegetarier, aber auch Bären, welche sich ausschliesslich von der Jagd ernähren.
 
Braunbär 2
 
Lebensweise:
Braunbär 3
 
Jeder Bär ist die meiste Zeit des Jahres allein unterwegs - festes Territorium. Die Paarungszeit ist im Juni/Juli. Ein Weibchen bringt in der Regel zwei Junge zur Welt. Die Tragzeit beträgt 6-9 Monate. Braunbären halten eine Winterruhe. Während der Winterruhe liegen die Jungen in den Pfoten der Bärin. Die Mutter hält sie wärmend gegen die Brust und leckt sie sauber, bis sie nach ca. 30-32 Tagen die Augen öffnen. Im Alter von 3-4 Monaten erkunden sie ihre nähere Umwelt, was meistens der Pelz der Mutter ist. Mit 5-6 Monaten dürfen die Jungen das erste Mal aus der Höhle hinaus, werden aber noch bis ins zweite Lebensjahr geführt, bis sie vor der nächsten Brunst mit kräftigen Ohrfeigen von der Mutter fortgejagt werden.
 
Verteidigung-
Angriff:
Wenn eine führende Bärin bedroht ist, jagt sie ihre Jungen auf den nächsten Baum und lenkt den Feind auf sich. Bis auf ein klappern mit den Zähnen oder auf ein prusten zeigt ein verteidigender oder auch angreifender Bär keine Verhaltensweisen, die seinen Gemütszustand verraten. Er erreicht auf einer Strecke von 50-100m die Geschwindigkeit eines Pferdes, dies reicht meistens aus, um ein Beutetier einzuholen oder einem Feind auszuweichen.

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