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Wegen ihres runden Kopfes mit den grossen Augen kommen uns Rotkehlchen niedlich vor. Wenn es im Winter dem Wanderer durch den Wald folgt und sich ihm bis auf wenige Meter nähert, erfreut es besonders durch seine Zutraulichkeit. Vermutlich ist ihm der Mensch Ersatz für Grosstiere, denen es sich im Winter anschloss, um im vom Schnee freigescharrten Boden Nahrung zu finden. Obwohl es im Unterholz von Laub- und Nadelwäldern zu Hause ist, kommt es im Winter immer häufiger in unsere Gärten. Bei aller Zutraulichkeit dem Menschen gegenüber sind Rotkehlchen untereinander zänkisch und unverträglich. Ihr bis spät in die Dämmerung hinein ertönender Gesang scheint uns lieblich und schwermütig. Mit ihm grenzt das Männchen nur sein Revier ab, das es nachdrücklich gegen jeden Artgenossen verteidigt. Der kleine Individualist wirft sich dabei drohend in die Brust, so dass das Rot zur Geltung kommt. Meist weicht dann der Gegner. Selbst wenn man Rotkehlchen nicht sieht oder singen hört, fallen sie im dichten Unterholz durch ihr Schnickern auf: ein gereihtes "Zick-zick". |